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Siemens prüft Jobverlagerung

Oststandorte könnten neue Aufgaben bekommen

München. Der Elektrokonzern Siemens prüft beim geplanten Stellenabbau in der Kraftwerkssparte auch die Verlagerung von Aufgaben an Standorte in strukturschwachen Regionen. Am Ende des Tages werde es darauf ankommen, eine gewisse Solidarität zwischen allen Beteiligten zu schaffen, hieß es aus Konzernkreisen. Hintergrund sind befürchtete drastische Einschnitte in der Kraftwerkssparte Power & Gas. Auch bei den Aktionären wolle man dafür werben, beim Drang nach Profitabilität etwas nachzugeben, hieß es aus den Firmenkreisen.

In der Kraftwerkssparte sowie im Geschäftsfeld Prozessindustrie und Antriebe will Siemens wohl mehrere tausend Jobs streichen. Auch Standortschließungen werden befürchtet, etwa im sächsischen Görlitz. Mitte November sollen die Pläne mit den Arbeitnehmervertretern im Wirtschaftsausschuss besprochen werden, wie die Siemens-Personalchefin vergangene Woche sagte. Power & Gas leidet auch angesichts des Booms für erneuerbare Energien unter einem Nachfrageschwund bei großen Gasturbinen mit Preisdruck und Überkapazitäten. dpa/nd

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