Terror bekämpfen oder Terror säen?

Somalia kommt nicht zur Ruhe. Der Kampf gegen die Gewalt könnte ein Faktor sein

  • Von Bettina Rühl, Mogadischu
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Koresha Ali fürchtet um das Leben ihres Mannes, von dem sie seit Tagen nichts gehört hat. Fotos: Bettina Rühl

Plötzlich ist Mogadischu nicht mehr eine Stadt der Opfer, sondern des Widerstands. In der somalischen Hauptstadt haben in den vergangenen Tagen Tausende gegen den Terror der islamistischen Al-Shabaab-Miliz protestiert. Haben ihren Zorn über die vielen Toten herausgeschrien und ihre Angst vergessen, die sie bislang immer daran gehindert hatte, sich in großen Mengen zu versammeln - es könnte ja sein, dass die radikalen Islamisten die Gelegenheit solcher Menschenansammlungen für ein neues Attentat nutzen.

In einem Ort, der ironischer Weise »Malable« heißt, »Honig«, kann man das Scheitern der bisherigen Strategien im Kampf gegen den Terror in Somalia erleben. »Malable« ist ein Camp von Vertriebenen, eine Ansammlung baufälliger Hütten aus Wellblech und Plastikplanen, ein staubiger und heißer Flecken Verzweiflung am Rande einer Ausfallstraße aus Mogadischu, acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das Lager ist mit Wellblech umzäunt, d...

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