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Der SPD geht es schlecht, aber die Besserung naht. Denn die Demokratie, vor allem die der Basis, steht kurz vorm Durchbruch. Der Parteivorsitzende, sagte der jetzige Parteivorsitzende, soll in Zukunft nicht von Parteitagsdelegierten, sondern von allen Genossen gewählt werden. Manche nörgeln noch und denken sich Einwände aus, andere würden am liebsten gleich den Schlachtruf »Jetzt geht’s lohos!« anstimmen. Die älteren SPD-Mitglieder kennen ihn noch; er stammt aus der wilden Zeit, als der verwegene Rudolf Scharping ihr Chef war. Der hatte sich damals, es war tief in den 90ern, in einer Basisabstimmung gegen Gerhard Schröder und Heidemarie Wieczorek-Zeul durchgesetzt. Der Partei-Altvordere Johannes Rau war ein bisschen gerührt, Helmut Kohl hat gelacht, und Scharping, der später durch andere Qualitäten auf sich aufmerksam machte, wurde irgendwann von Oskar Lafontaine weggeputzt. Diesmal lauert im Hintergrund Olaf Scholz. Was für eine Aussicht. wh

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