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Werke von Käthe Kollwitz kehren zurück

Kunstsammlung Dresden

Drei im Zweiten Weltkrieg verschollene Arbeiten von Käthe Kollwitz (1867-1945) sind am Mittwoch in die Dresdner Kunstsammlungen zurückgekehrt. Die Werke aus dem Kupferstich-Kabinett seien in Finnland als Kriegsverluste identifiziert worden, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit. Es handelt sich um eine Lithographie, ein Frauenkopf von 1905, sowie zwei Radierungen - ein weiterer Frauenkopf von 1905 und ein Selbstbildnis aus dem Jahr 1910.

Die Arbeiten wurden den Angaben zufolge in den 1970er Jahren vom finnischen Zoll sichergestellt. Ihre Dresdner Herkunft wurde im Oktober 2016 bei einer Revision von Kunstwerken ermittelt. Noch bis zum 14. Januar 2018 ist im Albertinum die Sonderausstellung »Käthe Kollwitz in Dresden« zu sehen. Dort werden nun auch zwei der zurückgegeben Arbeiten präsentiert. Anlass der Ausstellung ist der 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz. Sie gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. epd/nd

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