• Syrien

Dänischer IS-Kämpfer verliert Staatsbürgerschaft

Kopenhagen. Ein Däne, der sich von der Terrormiliz Islamischer Staat ausbilden ließ, verliert seine Staatsbürgerschaft. Das entschied das höchste dänische Gericht am Dienstag. Der 25-Jährige, der in Dänemark geboren und aufgewachsen ist, aber zugleich auch die türkische Staatsbürgerschaft hat, sei zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Wenn er die abgesessen habe, werde er ausgewiesen, erklärte eine Gerichtssprecherin.

Der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge ist es das erste Mal, dass ein gebürtiger Däne seine Staatsbürgerschaft verliert. Der Dänisch-Türke war 2013 und 2015 zwei Mal nach Syrien gereist, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen. Dort habe er mit Waffen trainiert. Zudem versuchte er laut Gericht, den IS mit 20.000 dänischen Kronen (rund 2500 Euro) zu unterstützen und lobte öffentlich den Terrorangriff 2015 in Kopenhagen, bei dem insgesamt drei Menschen starben. dpa/nd

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