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Streit um umgekippten Weihnachtsbaum

Düsseldorf. Im Streit um einen umgekippten Weihnachtsbaum prüft die Justiz eine Verantwortung der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Das Landgericht will Mitarbeiter des städtischen Gartenamtes als Zeugen laden und klären, ob sie am Wiederaufrichten einer sechs Meter hohen Weihnachtstanne auf der Königsallee beteiligt waren. Eine Versicherung hat die Stadt auf 16 000 Euro Schadenersatz verklagt. Der Baum war Heiligabend 2013 umgestürzt und hatte eine Kurierfahrerin schwer verletzt. Ihre Berufsgenossenschaft hatte dies als Arbeitsunfall anerkannt und ihr gut 16 000 Euro gezahlt. Eine Versicherung übernahm den Schaden und fordert das Geld von der Stadt zurück. Die habe den Baum unsachgemäß aufstellen lassen. Die Frau fordert von den Betreibern des Kö-Centers knapp 76 000 Euro Schmerzensgeld. dpa/nd

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