Sicherheit ohne Perspektive

In den Camps des Districts Cox’s Bazar in Bangladesch leiden die Rohingya, die aus Myanmar vertrieben wurden

  • Von Michael Lenz, Cox's Bazar
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Hütten aus Bambusgerüsten und Plastikfahnen: Das Flüchtlingscamp Kutupalong in Cox’ Bazar

Das Datum ist bekannt: Am 25. August 2017 begann die Armee von Myanmar mit der gewaltsamen Vertreibung der muslimischen Rohingya. Myanmar hatte die Rohingya in Bausch und Bogen zu »Terroristen« erklärt, nachdem die Rebellengruppe »Arakan Rohingya Salvation Army« Polizeiposten angegriffen und neun Menschen getötet hatte. Mehr als 600 000 Rohingya sind inzwischen nach Cox’s Bazar in Bangladesch geflohen. Dort leben seit Jahrzehnten etwa 400 000 Rohingya, die vor periodischen Gewaltwellen geflohen waren. In den Lagern entwickelt sich eine Tragödie, die mit dem Leid, der Not und der Perspektivlosigkeit der Palästinenserflüchtlinge vergleichbar ist.

Marun Hassan schaut mich lange mit großen, glänzenden und traurigen Augen an. Dann kommt der achtjährige Rohingya-Junge in dem schmutzigen Poloshirt mit dem zynisch anmutenden Aufdruck »Summer Feeling« zaghaft näher. Er hält für den Bruchteil einer Sekunde in der Bewegung inne, bevor er sic...

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