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Ämter schicken mehr Jugendliche in Heime

Wiesbaden. Für 53 300 Kinder oder Jugendliche haben deutsche Jugendämter im vergangenen Jahr eine Erziehung in einem Heim oder einer anderen betreuten Einrichtung eingeleitet. Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag der Kinderrechte am Montag in Wiesbaden mitteilte, bedeute das einen Anstieg um ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund für die Zunahme sei vermutlich die hohe Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge der vergangenen Jahre. Besonders stark sei der Anstieg in der Altersgruppe der männlichen 16- und 17-Jährigen. Dort habe sich die Zahl der begonnenen Heimerziehungen von 7000 im Jahr 2014 über 14 400 im Jahr 2015 auf 21 600 im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht. Damit entfielen auf diese Gruppe mehr als die Hälfte (57 Prozent) aller begonnenen Hilfen für Jungen und junge Männer. epd/nd

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