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Die Schlüsselfragen sind weiter offen

Israel und die Palästinenser sind auch 50 Jahre nach dem Machtwort der UNO entgegengesetzter Meinung darüber

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Seit Tagen demonstrieren Dutzende Palästinenser außerhalb von Ofra; dass es nur so wenige sind, liege wohl daran, dass diese israelische Siedlung so weit abseits und abgeschottet durch Straßensperren des israelischen Militärs sei, sagt der palästinensische Regierungschef Rami Hamdallah: »Tatsächlich sitzt der Frust sehr, sehr tief.«

Und ja, in sozialen Netzwerken im Internet machen vor allem junge Palästinenser ihrem Ärger über die Vorgänge rund um Ofra Luft: Israels Regierung will gut 1,25 Hektar Land, das sich in palästinensischem Privatbesitz befindet, enteignen und der Siedlung hinzufügen. Das Besondere: Israels Regierung gesteht offen ein, dass das Land versehentlich an eine jüdische Organisation verkauft wurde, obwohl sich das Land in Privatbesitz befand. Deshalb will man sich nun des aus dem Mittelalter stammenden Konzepts des »Offenen Markts« bedienen, das den Nachfolgebesitz von ursprünglich gestohlenem Gut regelte: Die K...


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