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Klaus Joachim Herrmann über Nordkoreas Rückkehr auf die US-Terrorliste

  • Von Klaus Joachim Herrmann
  • Lesedauer: 1 Min.

Nicht einmal in der betroffenen Region ist auf große Begeisterung gestoßen, dass US-Präsident Trump Nordkorea wieder offiziell zu den Terrorunterstützern rechnen lassen will. Selbst Japan, das den Schritt immerhin »begrüßt und unterstützt«, zweifelt an der Wirkung: Das »dürfte den Druck erhöhen«. Sicher ist sich Tokio da also nicht.

Denn der Ansatz ist weder neu noch originell. Bereits zwei frühere Jahrzehnte auf der tiefschwarzen Liste haben trotz des Wechsels starker Männer in Pjöngjang und Washington niemanden einer Lösung des Konfliktes um die Kernwaffenrüstung auf der Halbinsel auch nur einen Deut näher gebracht. Sanktionen, die zuerst das geschundene Volk treffen, sind laut dem Eingeständnis des Weißen Hauses an der Grenze des Möglichen angelangt und bei Isolation macht den nordkoreanischen Führern seit der Rückkehr Albaniens in die Welt niemand mehr etwas vor. Mit seiner kraftmeiernden Androhung von »Feuer und Wut« erregte Trump da schon mehr Aufmerksamkeit. Doch abgesehen von wachsender Besorgnis erzielte er in der Sache auch keine förderliche Wirkung.

Peking hofft nun sehr zu Recht, dass die betreffenden Parteien »mehr tun«, um die Spannungen zu reduzieren. Damit sollte sich allerdings die Volksrepublik China auch selbst und noch manch andere Mächte meinen.

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