Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Trump unterstützt weiter Senatskandidaten Moore

Mehrere Frauen beschuldigen den Republikaner der sexuellen Belästigung

  • Lesedauer: 2 Min.

Washington. US-Präsident Donald Trump unterstützt trotz einer Reihe von Vorwürfen der sexuellen Belästigung den republikanischen Kandidaten für die Senatswahl in Alabama, Roy Moore. »Roy Moore streitet es ab, das ist alles, was ich sagen kann. Er streitet es ganz und gar ab«, sagte Trump am Dienstag vor seiner Abreise nach Florida. »Wir brauchen da keinen liberalen Demokraten«, erklärte der Präsident.

Trump machte seine Äußerungen unbeschadet der Tatsache, dass mehrere Frauen den 70-jährigen Moore beschuldigen, sie vor mehreren Jahren belästigt zu haben. Darunter ist eine damals 14-Jährige. Der Ex-Richter weist die Anschuldigungen zurück. Moore kandidiert in Alabama um den Senatssitz, der durch den Wechsel von Jeff Sessions an die Spitze des Justizministeriums frei geworden ist. Die Wahl ist am 12. Dezember.

Eine Reihe ranghoher Republikaner ist seit Wochen auf Distanz zu Moore gegangen und hat ihn aufgefordert, seine Kandidatur zurückzuziehen. Moore selbst stellt sich allerdings auch gegen diese Republikaner, die er als Establishment bezeichnet. Sein Lager sah Moore am Dienstag in einem »Drei-Fronten-Krieg« gegen Demokraten, Republikaner und Medien.

Trump selbst hatte im September seine Unterstützung für Moore erklärt, nachdem der von ihm favorisierte Bewerber in der parteiinternen Vorwahl zu seiner Enttäuschung gegen den 70-Jährigen verloren hatte. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln