NPD ebnete AfD den Weg

Studie zeigt: Nicht nur die Abgehängten wählen rechts

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: 2 Min.

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Um vom Erfolg der AfD wenigstens etwas abzubekommen, versucht sich die NPD 2016 in Berlin sogar an einer Zweitstimmenkampagne.
Um vom Erfolg der AfD wenigstens etwas abzubekommen, versucht sich die NPD 2016 in Berlin sogar an einer Zweitstimmenkampagne.

Der Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl hängt einer neuen Studie zufolge eng mit früheren Ergebnissen der NPD zusammen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft im Auftrag der Amadeu Antonio Stiftung. Demzufolge schnitt die Rechtsaußenpartei in jenen Regionen stark ab, wo bei früheren Wahlen die NPD besonders punkten konnte. Ein Beispiel ist der Wahlkreis Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge. Hier holte die damalige Parteichefin Frauke Petry 35,5 Prozent der Zweitstimmen und sogar ihr Direktmandat. Vor dem Aufkommen der AfD war die Gegend eine NPD-Hochburg, 2013 holte sie hier mit über fünf Prozent eines ihrer stärksten Ergebnisse bei der Bundestagswahl. Beim Vergleich mit früheren sächsischen Landtags- und Kommunalwahlen wird die Bedeutung der Rechtsradikalen für die späteren Erfolge der AfD sogar noch deutlicher: In den 2000er Jahren votierte in manchen Kommunen der Sächsischen Schweiz jeder vierte Wähler für die NPD. »Die NPD hat der AfD den Weg geebnet«, lautet daher auch ein Fazit der Studie.

Die Neuen Rechten zögen ihre Erfolge jedoch nicht allein aus der Gruppe sogenannter Modernisierungsverlierer, darunter etwa Arbeitslose und Niedriglöhner. Viel mehr sei die AfD in jenen Regionen in Ost- und Westdeutschland stark, in denen »sich Demokratieverdrossenheit und Rechtsextremismus normalisieren konnten«.

Entscheidend für den Wahlerfolg sei nicht die gestiegene Zahl an Geflüchteten in den letzten Jahren gewesen. »Die Rechtspopulisten können dort punkten, wo das Problem des Rechtsextremismus verharmlost wurde und Teile der Bevölkerung sich zunehmend vom demokratischen System abgekoppelt haben«, so Timo Reinfrank, Leiter der Amadeu Antonio Stiftung. Diese »politische Kultur« sei nicht von heute auf morgen entstanden. Besonders unter Nichtwählern habe die AfD ihr Potenzial längst noch nicht ausgeschöpft.

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