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»Labor« im Humboldt- Forum

Im künftigen Humboldt-Forum in Berlin sollen die Besucher selbst experimentieren dürfen. Die Humboldt-Universität stellte am Mittwoch nach mehrjährigen Vorarbeiten erstmals ein Konzept für ihr »Labor« im rekonstruierten Berliner Schloss vor. »Es kommt uns darauf an, Belehrung zu vermeiden und in Beziehung mit denen zu treten, die uns besuchen«, sagte Uni-Präsidentin Sabine Kunst. Voraussichtlich im Januar werde ein Leitender Kurator für die Aufgabe berufen, kündigte sie an.

Das Schloss soll 2019 unter dem Namen Humboldt-Forum als Kultur- und Ausstellungszentrum öffnen. Die renommierte Humboldt-Universität gehört neben der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und dem Land Berlin zu den drei künftigen Nutzern. Sie ist mit rund 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche der kleinste Partner im Trio. Gründungsintendant Neil MacGregor nannte die Partnerschaft mit der Universität besonders wichtig. »Zweck des Humboldt Forums ist ganz einfach, die Welt immer wieder neu hinterfragen zu können«, sagte er.

Das Labor wird nach Angaben von Präsidentin Kunst Fragen aufgreifen, die die Universität auch in ihren sogenannten Cluster-Initiativen bearbeitet. Zudem soll das Lautarchiv der Uni mit seinen Sprach- und Tonaufnahmen seit der Zeit des Ersten Weltkriegs einziehen. Die Preußen-Stiftung, mit Abstand der größte künftige Nutzer, will über dem Humboldt-Labor im zweiten und dritten Stockwerk des Mammutbaus ethnologische und asiatische Kunst zeigen. Berlin plant, sich auf rund 4000 Quadratmetern als »Welt.Stadt« vorzustellen. Die Gesamtverantwortung soll bei einem Intendanten liegen. dpa/nd

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