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Die Charité und die Nazis

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Die Charité zeichnet in einer Ausstellung die Verwicklung ihrer früheren Ärzte in das nationalsozialistische Ausgrenzungs- und Vernichtungssystem nach. Viele leitende Mitarbeiter des Klinikums und der Berliner Universität hätten Institute und Kliniken in den Dienst der NS-Medizin gestellt, sagte der Vorstandsvorsitzende der Charité, Karl Max Einhäupl, am Donnerstag bei der Eröffnung der Ausstellung in der Psychiatrischen und Nervenklinik.

Auf der Grundlage von Einzelschicksalen berichtet die Dauerausstellung, wie die Charité zum Handlanger der nationalsozialistischen Medizin wurde und dabei ethische und moralische Grenzen überschritt. Dokumentiert werden unter anderem die Verfolgung jüdischer Studenten und Ärzte sowie die Experimente an Patienten.

Mediziner seien ständig mit Grenzüberschreitungen in der Wissenschaft konfrontiert, sagte Einhäupl. Sie müssten aber immer wieder in einen Dialog treten, wo diese Grenzen nicht überschritten werden dürften, heute etwa in Fragen der Genmanipulation oder der Sterbehilfe. dpa/nd

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