Werbung

Höcke nennt ZPS-Künstler »Terroristen«

Aktionskunst eskaliert

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke hat sich erstmals öffentlich über das nachgebaute Holocaust-Mahnmal neben seinem Haus geäußert und die Aktion scharf verurteilt. »Wer so etwas tut, ist in meinen Augen ein Terrorist«, sagte Höcke am Samstag bei einer Konferenz des rechtspopulistischen »Compact«-Magazins in Leipzig. Deshalb sei das »Zentrum für politische Schönheit« (ZPS) keine Künstlergruppe, sondern »eine kriminelle Vereinigung«, sogar »eine terroristische Vereinigung«, so Höcke.

Seine Familie sei über elf Monate hinweg überwacht worden, sagte der AfD-Politiker. Dies sei ein tiefer Eingriff »in das Schamgefühl eines Menschen«. Gleichzeitig beklagte Höcke, manch ein Parteikollege hätte sich deutlicher an seine Seite stellen können.

Die ZPS-Aktivisten haben das angemietete Grundstück im thüringischen Bornhagen unterdessen verlassen und das Mahnmal für die Öffentlichkeit geschlossen. Man fühle sich dort nach anonymen Drohungen gegen einzelne Mitglieder der Gruppe nicht mehr sicher, teilte der künstlerische Leiter Philipp Ruch am Freitag mit. Am Montag wolle man zurück aufs Gelände und das Mahnmal wieder öffnen.

Das »Zentrum für politische Schönheit« (ZPS) hatte am Mittwoch aus Protest gegen eine umstrittene Rede Höckes eine Nachbildung des Berliner Holocaust-Mahnmals auf einem Nachbargrundstück in Bornhagen enthüllt. Nach eigenen Angaben beobachtet das ZPS den Thüringer Partei- und Fraktionsvorsitzenden seit Monaten. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!