Werbung

Polizei erschießt Mapuche-Indianer

São Paulo (epd). Bei Zusammenstößen zwischen der Polizei und Mapuche-Indianern ist in Argentinien ein Ureinwohner erschossen worden. Zwei weitere Mapuche seien verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, erklärte der Gouverneur der Provinz Río Negro, Alberto Weretilneck, am Sonntag (Ortszeit) laut der Tageszeitung »La Nacion«. Die Stadtverwaltung der Gemeinde Villa Mascardi im Süden Argentiniens hatte nach einem Gerichtsbeschluss die Räumung eines von Mapuche-Indianern besetzten Stück Landes angeordnet. Die Mapuche wehrten sich mit Steinen gegen die Räumung. Die Polizei setzte laut örtlichen Medien auch scharfe Munition ein. Unmittelbar nach Bekanntgabe des Todes des 22-Jährigen kam es auch im benachbarten Bariloche zu Zusammenstößen. Das Innenministerium sprach danach von einer »Kriegserklärung« und einer »Eskalation der Gewalt« durch radikale Mapuche. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln