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Facebook reformiert Werbesystem

Netzwerkbetreiber will Diffamierung erschweren

Menlo Park. Facebook will sein Werbesystem reformieren, um die Anwender besser vor Diffamierung, Betrug und Spam zu schützen. Das kündigte Facebook-Manager Rob Goldman am Dienstag an. In den Standards seien Hassrede, Einschüchterung und sonstiges verletzendes Verhalten schon verboten. Facebook werde »Werbeanzeigen mit automatisierten und manuellen Tools« überprüfen und werde aktiv, »wenn Nutzer Anzeigen verbergen, blockieren oder als beleidigend markieren«. Ziel sei es, »alle Inhalte zu entfernen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, - ohne die öffentliche Debatte zu zensieren«.

Das weltgrößte soziale Netzwerk reagiert mit den neuen Werberichtlinien auf scharfe öffentliche Kritik. Zuletzt hatte »ProPublica« herausgefunden, dass auf der Plattform Anzeigen geschaltet werden können, die bestimmte Bevölkerungsgruppen ausschließen. Dutzende US-Wohnungsinserate waren Afroamerikanern, Juden oder Menschen, die sich für Rollstuhlrampen interessieren, nicht angezeigt worden. dpa/nd

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