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Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland ist stark gestiegen. Wie aus kürzlich veröffentlichten Zahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe hervorgeht, waren im vergangenen Jahr rund 860 000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung. Im Vergleich zu 2014 war dies ein Anstieg um etwa 150 Prozent. Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände forderten die Politik zum Handeln auf. Grund für den enormen Zuwachs ist auch die Zahl der anerkannten Flüchtlinge ohne Wohnung. Ihre Zahl schätzt die Dachorganisationen der Wohnungslosenhilfen auf rund 440 000. Bis Ende 2018 rechnet die Organisation mit einem weiteren Anstieg auf etwa 1,2 Millionen Wohnungslose in Deutschland. epd/nd

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