Werbung

Beschäftigte fürchten Folgen der Digitalisierung

Berlin. Beschäftigte in Deutschland fürchten eine Vernichtung von Arbeitsplätzen durch die Digitalisierung. Der Anteil derer, die einen Wegfall von Jobs befürchten, ist mit 38 Prozent mehr als doppelt so hoch wie der der Beschäftigten, die Digitalisierung als Jobmotor sehen. Das geht aus dem am Dienstag vorgelegten BKK Gesundheitsreport hervor. Der größte Anteil der Befragten (45 Prozent) geht allerdings davon aus, dass sich der Wegfall und der Zuwachs von Arbeitsplätzen bei der Digitalisierung die Waage halten werden. Über zwei Fünftel der Beschäftigten erledigen demnach durch die Digitalisierung Aufgaben schneller sowie mehrere Aufgaben gleichzeitig. Mehr als jeder Fünfte gibt an, sich durch die Digitalisierung überlastet oder ausgebrannt zu fühlen. 29 Prozent erledigen auch in ihrer Freizeit Arbeit. Bezüglich der psychischen Gesundheit sehen 28 Prozent der Befragten eine stärkere Belastung durch die Digitalisierung. Nur einer von zehn fühlt sich dagegen weniger belastet. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln