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Sorge um Vorsorgemängel

Panikmache vor dem Fest? René Heilig fragt nach echter Katastrophenhilfe

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: 1 Min.

Krieg, Terror, Atomkatastrophen, zwischendurch ein kleines Erdbeben oder ein tagelanger Stromausfall ... Gott bewahre uns! Doch was, wenn er es nicht tut? Die Antwort darauf muss Christoph Unger finden, der Präsident des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Und das in einer Zeit, in der Kriege per Schadsoftware geführt werden, um kritische Infrastrukturen zu vernichten. Er muss zudem davon ausgehen, dass kaum noch jemand aus der »Generation Fast Food« in der Lage ist, ein Süppchen zu kochen. Zumal dann, wenn man auf keine App zugreifen kann. Die zu Zeiten des vergangenen Kalten Krieges aufgestellten Pumpen reichen nicht zur Wasserversorgung. Es gibt - siehe Flüchtlingsaufnahme - nicht genügend Sammelunterkünfte und professionelle Helfer.

Wenn das Bundesamt - wie der Bundesinnenminister im Sommer - mal wieder vor dem warnt, was sich niemand vorstellen mag, wird »Panikmache« gerufen. Und da ist was dran. Denn der Vorsorgeaufruf an die Bürger wäre erst dann glaubwürdig, wenn die Regierung hierzulande und auf Bündnisebene alles unternimmt, um Gefahren abzustellen. So wie Atomkraftwerke. Doch schon beim Abbau möglicher Kriegsgefahren versagt man. Deutschland schickt Soldaten in Konfrontationszonen, über die hinweg es nicht einmal politisch taugliche Kommunikationsstränge gibt.

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