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Zahida träumt von einem Elefanten

Die Moussalli-Schwestern erzählen Geschichten von Flüchtlingskindern in Aleppo - auf Puppenkleidern

  • Von Tom Mustroph, Chatila
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Ana Collection der syrisch-libanesischen Künstlerinnen und Designerinnen Melina und Marianne Moussalli besteht aus Puppen, deren Kleider Geschichten von Binnenflüchtlingen in Aleppo erzählen. Hergestellt werden sie von syrischen Frauen im Beiruter Flüchtlingslager Chatila. Sie erzählen vom Leid, vor allem aber von der Hoffnung. Ein faszinierendes Kunst- und Sozialprojekt mit ökonomischen Effekten.

Der Geburtsort der Puppen befindet sich im Beiruter Stadtbezirk Hazmiyeh, im Jugendkunststudio »L'Atelier« der Schwestern Marianne und Melina Moussalli. Beide stammen aus Aleppo, gingen für ihre Kunststudien aber bereits 2003 und 2005 ins Ausland. »Gemeinsam hatten wir überlegt, was wir für syrische Mütter tun können und sind so auf die Idee mit den Puppen gekommen«, erzählt Marianne dem »nd«. Ihre Tante lebt weiterhin in Aleppo. »Sie hilft dort 800 Familien, die aus anderen Regionen des Landes vertrieben wurden, und übermittelt uns ...


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