Werbung

31 Millionen Euro aus dem SED-Vermögen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Potsdam. Das Land Brandenburg bekommt nach jahrelangem Streit vor Gerichten in der Schweiz weitere 31 Millionen Euro aus der Liquidation des SED-Vermögens. Das Geld stammt aus dem Geflecht der Ostberliner Handelsfirma Novum, die als getarntes SED-Unternehmen galt, wie das Finanzministerium mitteilte. Die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben habe mitgeteilt, dass insgesamt 185 Millionen Euro aus dem Vermögen der ehemaligen Parteien und Massenorganisationen der DDR zur Ausschüttung an die neuen Länder zur Verfügung stünden. Die auf Brandenburg entfallenden 31 Millionen Euro sollen 2018 fließen.

»Wir werden die Mittel bereits im Rahmen des aktuellen Nachtragshaushaltes für 2018 berücksichtigen und einen großen Anteil für den Ausbau der Breitbandversorgung in den Kommunen nutzen«, erklärte Finanzminister Christian Görke (LINKE) dazu. Dazu gebe es aber noch keine abschließende Entscheidung.

Die DDR hatte für ihren Außenhandel zahlreiche Firmen gegründet, die für Deviseneinnahmen oder auch bestimmte Importe und Exporte sorgen sollten. Diese Firmen hatten auch Vermögen auf Konten im Westen deponiert, etwa in Österreich und in der Schweiz. Nach der Wende gab es zahlreiche Rechtsstreitigkeiten, wem das Geld zusteht. dpa/nd

Münzenbergforum

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen