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Kein besseres Simbabwe unter Mnangagwa

Politanalyst Ibbo Mandaza über die Notwendigkeit tiefer Reformen nach dem Abtritt von Robert Mugabe

  • Von Christa Schaffmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der Wechsel an der Spitze Simbabwes ist vollzogen. Emmerson Mnangagwa hat seinen »Parteifreund« Robert Mugabe als Präsident ersetzt. Bedeutet das Ende der Ära Mugabe auch, dass der nächste Präsident oder die nächste Präsidentin nach der Übergangsphase nicht mehr aus der Regierungspartei ZANU-PF kommen wird?
Das ist überhaupt nicht sicher, denn das Volk wollte schon länger einen Wechsel an der Spitze, aber nicht zwingend einen Wechsel der Partei. Die Zukunft hängt stark davon ab, was innerhalb der ZANU-PF in den kommenden Monaten passieren wird. Die Opposition im Land - ich denke dabei unter anderem an die Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) unter Morgan Tswangirai - ist sehr schwach; und das sowohl, was ihre Programmatik als auch ihr Organisationsniveau betrifft. Sie und andere haben irgendwann aufgegeben, ihre Kampagnen für einen Machtwechsel und Reformen fortzusetzen.

Für den Sommer 2018 sind die nächsten Wahlen in Simbabw...



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