Werbung

Zu viele Interessen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Viola König, die scheidende Direktorin des Ethnologischen Museums in Berlin, hat die Planungen für das Humboldt-Forum erneut scharf kritisiert. »Zu Beginn haben wir noch als Minigruppe gearbeitet, jeder war zuständig für das Gesamtprojekt«, sagte König der »Berliner Zeitung« (Montag). »Das ist heute anders. Viel mehr Apparat, neue Zuständigkeiten und Interessen, bei denen die Museen allenfalls als Bittsteller antreten können. Darin sehe ich die eigentliche Tragödie.«

König, 2001 ausdrücklich zur gestalterischen Planung des Humboldt-Forums von Bremen nach Berlin berufen, war in der vergangenen Woche in den Ruhestand verabschiedet worden. Auf Wunsch von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hatte im vergangenen Jahr eine sogenannte Gründungsintendanz um den britischen Museumsmacher Neil MacGregor die Planungen für das ambitionierte Kunst- und Kulturzentrum im rekonstruierten Berliner Schloss übernommen.

König sagte: »Als wir begonnen haben zu planen, da kannte man die Architektur ja noch nicht. Und die Beruhigungspille war immer: Es gibt zwar die barocke Fassade, doch dahinter können wir auf modernen Flächen ungehindert planen.« Inzwischen jedoch breiteten sich die Anhänger der Schlossidee auch im Inneren immer weiter aus.

Die rekonstruierte Preußenresidenz soll 2019 unter dem Namen Humboldt-Forum öffnen. Die Sammlungen des bisher von König geleiteten Ethnologischen Museums sollen Ausstellungsschwerpunkt werden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!