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Ostkreuz bekommt neuen Bahnsteig

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Am Sonntag ist Fahrplanwechsel. Nach über einem Jahrzehnt Bauarbeiten wird die vorletzte Etappe des Ostkreuz-Umbaus abgeschlossen, und der zweite Regionalbahnsteig geht in Betrieb. Ab dann werden mit dem RE1 (Magdeburg-Potsdam-Berlin-Frankfurt/Oder) und RE2 (Wismar-Berlin-Cottbus) die zwei wichtigsten Regionalexpresslinien der Region an dem Knotenpunkt einen Stopp einlegen. RE7 und RB14 halten dann ebenfalls am Ostkreuz und bieten eine schnelle Verbindung unter anderem zum Flughafen Schönefeld.

Es gibt allerdings auch Verschlechterungen: Der RE2 wird dann nicht mehr am Ostbahnhof halten. Wegen eingleisiger Strecken in der Lausitz und dem dichten Verkehr auf dem Abschnitt im Havelland ist im Fahrplan keine Luft für einen zusätzlichen Stopp. Der Regionalbahnhof Karlshorst wird trotz Protesten komplett stillgelegt, RE7 und RB14 fahren durch. Die Deutsche Bahn begründet diesen Schritt mit einer sonst notwendigen sehr teuren Sanierung, die einem Neubau gleichkäme.

Auch in Mahlsdorf wird ein neuer Regionalbahnsteig eröffnet. Die RB26 (Berlin-Lichtenberg-Strausberg-Kostrzyn) wird dort halten. Die Arbeiten sind wegen Überraschungen im Baugrund nicht ganz fertig geworden. Über eine provisorische Baustellentreppe kann der Bahnsteig trotzdem erreicht werden. Der Fahrstuhl und das endgültige Treppenhaus sollen erst im Laufe des kommenden Jahres fertig werden. Mit rund 1200 zusätzlichen Fahrgästen rechnen die Verantwortlichen. Ob das eine gute Nachricht für die jetzigen Nutzer ist, bleibt dahingestellt. Bereits jetzt sind die Züge oft überfüllt. Neue Wagen sind bestellt, kommen aber frühestens in einigen Monaten zum Einsatz.

Auch bei der S-Bahn kommt es zu Änderungen. Die S9 wird über die wieder aufgebaute Verbindungskurve zwischen Treptower Park und Warschauer Straße künftig nach Spandau fahren. Die S85 führt dann im Norden nach Pankow statt nach Waidmannslust, zwischen Waidmannslust und Teltow-Stadt wird eine neue Linie S26 eingerichtet. Die S75 fährt meist nur noch zwischen Wartenberg und Lichtenberg. nic Foto: nd/Ulli Winkler

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