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Wort des Jahres 2017

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Die Kreation »Jamaika-Aus« ist das Wort des Jahres 2017. Das verkündete die Gesellschaft für deutsche Sprache (GFDS) am Freitag in Wiesbaden. Auf dem zweiten und dritten Platz der jährlich von einer Jury erstellten Liste landeten die Begriffe »Ehe für alle« und »MeToo«. Die Gesellschaft für Sprachpflege wählt stets Wörter aus, die ihrer Meinung nach politische oder gesellschaftliche Diskussionen in besonderer Weise widerspiegeln oder prägen.

Im vergangenen Jahr machte »postfaktisch« das Rennen als Wort des Jahres, gefolgt von »Brexit« und »Silvesternacht« auf den Plätzen zwei und drei. Insgesamt gibt es stets zehn Wörter des Jahres. Die Auswahl gilt als ein Beitrag zur Zeitgeschichte, nicht als Wertung. AFP/nd

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