Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Kultur
  • Stille Nacht, heilige Nacht

Der Henker war sein Taufpate

Bis heute tut sich Salzburg schwer mit der Akzeptanz des Dichters der »Stillen Nacht«: Joseph Mohr

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Diesen Montag wäre Joseph Mohr, Autor des Stille-Nacht-Liedes, 225 Jahre alt geworden. Wie werden Sie seinen Geburtstag feiern?

Mit Freunden, Förderern und Übersetzern abends in einer Kreuzberger Kneipe. Ich werde einen Film zeigen. Letztlich eine bebilderte Version meines Vortrags, den ich in Salzburg in der Joseph-Mohr-Gedenkstätte rund 7000 Mal gehalten habe. Außerdem habe ich einige Straßenmusiker eingeladen, und natürlich wird auch auf ihn angestoßen. Joseph ist selbst mit der Gitarre durch Wirtshäuser gezogen und hatte dabei natürlich auch das eine oder andere Bier getrunken. Ich glaube, das Fest würde ihm gefallen.

Sechs Jahre führten Sie das Museum. Wie kamen Sie dazu?

Seit 1992 recherchierte ich in den Salzburger Archiven die Entstehungsgeschichte des Liedes. 1993 veröffentlichte ich das erste Buch zum Thema, 1995 schließlich das zweite. Das Museum konnte ich durch die Einnahmen aus den Büchern finanzieren. Dabe...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.