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  • Politik
  • Nach der Ermordung von Saleh

Jemen versinkt im inneren Machtkampf

Huthi-Verbände und Saleh-treue Milizen kämpfen um die Vorherrschaft / Saudi-Arabien bombardiert weiter

  • Von Oliver Eberhardt, Kairo
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der von Huthi-Rebellen getötete frühere jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh ist in kleinem Kreis beigesetzt worden. Die Bestattung habe am Samstag in Salehs Heimatdorf nahe der Hauptstadt Sanaa stattgefunden, sagte ein Vertrauter der Familie gegenüber AFP.

Ungeachtet dessen haben sich auch am Wochenende Huthi-Milizen und Anhänger von Saleh heftige Straßenkämpfe in Sanaa und anderen Städten und Dörfern unter Kontrolle der Huthis geliefert. Nach Angaben des Roten Halbmondes starben dabei mindestens 250 Menschen, viele davon Zivilisten.

Saleh, der Jemen 34 Jahre lang regiert hatte, bevor er 2012 nach Massenprotesten und auf Druck des Westens zurücktrat, war in der vergangenen Woche getötet worden, nachdem er die Seiten gewechselt hatte: Nach Ausbruch des Krieges im Land hatten er und seine Partei, der Allgemeine Volkskongress (AVK) sich mit den Huthi-Milizen verbündet und damit auch jene Teile des jemenitischen Militärs, d...


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