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EU-Staaten bilden Verteidigungsunion

17 gemeinsame Militärprojekte wurden am Montag beschlossen

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Brüssel. Die EU hat eine verstärkte Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik gestartet. Die EU-Außenminister beschlossen am Montag bei ihrem Treffen eine neue Form der Kooperation, die Europas Verteidigung über gemeinsame Militärprojekte voranbringen soll, wie der EU-Rat mitteilte. Daran beteiligen sich 25 der 28 EU-Staaten. Nicht mit dabei sind Großbritannien, Malta und Dänemark. Beschlossen wurden vorerst 17 Militärprojekte.

Deutschland übernimmt bei vier von ihnen die Führung, so bei der Schaffung eines EU-Sanitätskommandos, eines Netzwerkes von Logistikdrehscheiben, eines Zentrums für Trainingsmissionen sowie einer Initiative zum Aufbau schnellerer Krisenreaktionskräfte. Weitere Projekte dienen der Entwicklung von militärischen Tauchrobotern und gepanzerten Fahrzeugen, einer besseren Seeraumüberwachung in Südosteuropa, der Katastrophenhilfe und dem Austausch von Geheimdienstinformationen zu Cyber-Bedrohungen. AFP/nd

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