Zeugen nach Angriff auf Zugbegleiterin gesucht

Potsdam. Eine Zugbegleiterin ist in Lübben (Dahme-Spreewald) von einer Frau aus einem stehenden Zug gestoßen und anschließend misshandelt worden. Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, hatte die 43-Jährige Bahnmitarbeiterin die Unbekannte am Sonntagmorgen in der Regionalbahn auf der Fahrt zwischen Calau und Lübben kontrolliert. Da diese keinen gültigen Fahrschein für ihr Fahrrad vorzeigen konnte, sollte sie eine Nachlösesumme zahlen. Statt zu zahlen, habe die Frau die Kontrolleurin am Bahnhof Lübben aus dem stehenden Zug gestoßen, in eine Ecke auf dem Bahnsteig gezerrt und dort mehrfach auf sie eingetreten, hieß es. Anschließend sei die Angreiferin gemeinsam mit einem männlichen Begleiter, der inzwischen die Fahrräder aus dem Zug geschoben hatte, in Richtung Stadtmitte geflüchtet. Die Bundespolizei ermittelt gegen die 18 bis 23 Jahre alte Frau wegen Körperverletzung und sucht nach Zeugen des Vorfalls, der sich gegen 8 Uhr morgens ereignete. Die etwa 1,70 Meter große Frau habe zur Tatzeit eine mit Malerfarbei bespritzte, auffällige lilafarbene Jogginghose getragen. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung