UNICEF warnt vor Massensterben im Kongo

Genf. Das Kinderhilfswerk UNICEF hat vor einem Massensterben in der umkämpften Kasai-Region des Kongos gewarnt. Mindestens 400 000 Mädchen und Jungen seien vom Hungertod bedroht, erklärte UNICEF am Dienstag in Genf. Die Kinder bräuchten dringend Spezialnahrung und medizinische Hilfe. Insgesamt seien 750 000 Kinder in dem Gebiet im Südwesten der Demokratischen Republik Kongo akut unterernährt. Die Hungerkrise sei durch die seit anderthalb Jahren andauernden Kämpfe zwischen bewaffneten Gruppen, der Armee und der Polizei heraufbeschworen worden. epd/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung