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Südsudan will Milizen entwaffnen

Juba. Im Südsudan gilt wegen neuer Gewalt in Teilen des Landes der Ausnahmezustand. Präsident Salva Kiir befahl am späten Montagabend der Armee, in drei Bundesstaaten allen Milizen zu entwaffnen, wie der lokale Radiosender Tamazuj berichtete. Wenn nötig sollten die Soldaten dafür auch Gewalt einsetzen. Im Südsudan herrscht seit 2013 ein Bürgerkrieg, der durch ethnische Spannungen angeheizt wird. Die UN werfen sowohl dem Militär als auch den Rebellengruppen und Milizen Verbrechen gegen Zivilisten vor. In der vergangenen Woche starben 170 Zivilisten bei Kämpfen und Überfällen. epd/nd

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