Der Machiavelli von Kabul

Afghanistans Ex-Präsident Hamid Karzai zieht immer noch die politischen Strippen

  • Von Emran Feroz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als Hamid Karzai im Hauptsaal des Hauses Villigst in Schwerte eintrifft, ist der Fokus des Publikums auf ihn gerichtet. Mitsamt seiner Entourage, bestehend aus Bodyguards und Beratern, ist der afghanische Ex-Präsident angereist, um an der Afghanistan-Tagung der Evangelischen Kirche von Westfalen teilzunehmen. Karzai umgibt eine Aura. Das merken auch die zahlreichen Deutschen im Publikum. Seine Karakulmütze, sein Umhang, sein freundliches Winken, so, als ob er mit jedem irgendwie befreundet wäre, sind nicht nur einprägsam, sondern ziehen die Anwesenden irgendwie an und faszinieren.

Seit 2014 bekleidet Karzai kein offizielles Amt mehr. Dennoch ist er omnipräsent - sowohl in Afghanistan als auch im Ausland. Seit seinem Abtritt lebt Karzai in seinem gesicherten Palast in Kabul, wo er regelmäßig Stammesvertreter, Politiker, ehemalige Geheimdienstler und Journalisten empfängt. Hinzu kommen seine Auslandsreisen, auf denen er - eigenen Au...

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