• Politik
  • Gentrifizierung in München

Wie Inseln im Meer des Wahnsinns

In München ist bezahlbarer Wohnraum besonders selten - für die in der Mitte der Gesellschaft heißt es strampeln

  • Von Rudolf Stumberger, München
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Ganz unten und ganz oben sind die Verhältnisse in München klar. Unter der Corneliusbrücke an der Isar haust, geschützt zumindest vom Regen, ein Dutzend Arbeitsmigranten aus Osteuropa. Unter ihnen der 47-jährige Vladimir. Wenn er Arbeit bekommt, dann auf dem Bau. Mit dem Geld kann er sich aber in München keine Wohnung leisten. Deshalb die Corneliusbrücke: ein paar Betten, viel Bettzeugs wegen der Kälte, ein altes Sofa, ein Sessel, ein Tisch. Hier sitzen sie am Abend um ein Feuer, als wäre es nicht das 21. Jahrhundert. Wenn es dann richtig kalt wird, ziehen die Männer in das Winternotquartier, eine ehemalige Kaserne im Norden der Stadt.

Ganz unten, das ist auch die kleine, graue Gestalt, die mit krummem Rücken im U-Bahn-Untergeschoss am Stachus in der Innenstadt einfach nur dasteht, mit zerlumpter und verdreckter Kleidung, ein paar Plastiktüten mit ihren Habseligkeiten daneben. Rings um sie strömen die Passanten hinab zur U-Bahn ode...

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