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Spandau siegt immer weiter

Die Berliner Wasserballer bezwingen ungarisches Spitzenteam mit 10:9

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Elf Siege nacheinander: Spandau 04 ist die Mannschaft der Stunde im Wasserball. »Weihnachten kann kommen, wir haben uns wunderbar selbst beschenkt«, erklärte Manager Peter Röhle nach dem jüngsten Erfolg des Teams von Trainer Petar Kovacevic in der Champions League. Auch von Favorit ZF Eger ließen sich die Wasserfreunde im letzten Spiel des Jahres nicht aus der Bahn werfen und gewannen mit 10:9.

Als die Ungarn vor zwei Jahren schon einmal Gegner der Berliner in der Königsklasse waren, hatte Spandau noch mit 8:15 verloren. »Man kann Ereignisse nicht schematisch vergleichen. Aber allein die Resultate machen unsere Entwicklung deutlich«, betonte Röhle. Nach schwachem Saisonstart mit der Supercupniederlage gegen Hannover und dem 5:11 in der Champions League bei Jadran Herceg Novi in Montenegro hat Spandau alles gewonnen.

Ein wichtiger Grund dafür sei die gelungene Integration der neuen ausländischen Spieler wie Tiberiu Negrean aus Rumänien und Stefan Pjesivac (Montenegro) sowie der jungen Nationalspieler Ben Reibel oder Dennis Strelezkij, die aus Uerdingen und Potsdam kamen, so Röhle. Sie hätten Zeit gebraucht, würden aber nun immer mehr zu Leistungsträgern. Der zwei Meter lange Reibel unterstrich das am Mittwoch mit drei Toren gegen Eger. »Es macht Spaß, in dieser Truppe zu spielen«, unterstrich Kapitän Marko Stamm, der auch bei sich selbst »einen richtigen Leistungsschub« ausgemacht habe.

Vater Hagen Stamm, Vereinspräsident und Bundestrainer, war von der Vorstellung am fünften Spieltag der Champions League angetan. »Ein 0:3 am Anfang gegen einen solchen Klassegegner wettzumachen, gelingt nicht vielen und zeugt von Charakter. Das sah streckenweise wirklich richtig nach Wasserball aus.« Vor einer voreiligen Euphorie aber warnen sowohl Stamm als auch Röhle: »Es sind erst fünf von 14 Spielen absolviert«, sagte der Manager. Die besten drei Teams der Gruppe erreichen das Finalturnier der besten Acht im Frühjahr 2018 in Genua, dazu kommt Pro Recco als gesetzter Gastgeber.

Aktuell bilden Genua, Szolnok (Ungarn) und Spandau ein punktgleiches Führungstrio (je 12 Zähler). Herceg Novi (10) ist Vierter, Eger (7) Fünfter. Am 13. Januar treten die Berliner bei Steaua Bukarest an. Die Endrunde hat Spandau noch nie erreicht. dpa/nd

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