Werbung

Castro kündigt Amtsaufgabe an

Kubanischer Staatsrat entscheidet nach dem 19. April über Nachfolger

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Havanna. Der kubanische Staatschef Raúl Castro wird im April kommenden Jahres sein Amt abgeben. Die kubanische Nationalversammlung beschloss am Donnerstag laut Berichten kubanischer Medien, am 19. April den Staatsrat zu wählen, der wiederum den Nachfolger für Castro bestimmen wird. Ursprünglich war dies für Februar geplant gewesen. Der Wahlkalender wurde aber nach dem Durchzug des verheerenden Hurrikans »Irma« im September abgeändert.

Castro hatte 2006 die Amtsgeschäfte von seinem inzwischen verstorbenen älteren Bruder Fidel Castro übernommen. 2008 wurde er dann formell zum Staatschef gewählt. Der 86-Jährige hat bereits seinen Verzicht auf ein weiteres Mandat verkündet.

Alle Prognosen gehen davon aus, dass der aktuelle Erste Vizepräsident, Miguel Díaz-Canel, ein 57-jähriger Ingenieur, Staatschef Raúl Castro nachfolgen wird. Dieser wird wohl weiterhin Vorsitzender der Kommunistischen Partei Kubas bleiben, ein Posten, für den er bis 2021 gewählt ist. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen