Werbung

Mitgliederzuwächse bei den meisten Parteien in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf. Die meisten Parteien haben in Nordrhein-Westfalen 2017 Mitgliederzuwächse verzeichnet. Das ergab eine dpa-Umfrage unter den Landesverbänden. Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten sowie die Bundestagswahl im September werden dabei als Gründe gesehen, aber auch der Brexit und die Nominierung von Martin Schulz zum SPD-Kanzlerkandidaten. So hatte die NRW-SPD im Herbst 2017 knapp 111 000 Mitglieder, rund 3000 mehr als Ende 2016. Leichte Rückgänge verzeichnete hingegen die NRW-CDU: Sie hatte Ende November 128 876 Mitglieder - über 2500 Mitglieder weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Die NRW-FDP überschritt Ende November die Marke von 17 000 Parteimitgliedern - rund 1000 Mitglieder mehr als vor der Bundestagswahl im September. Bei den Grünen stieg die Mitgliederzahl Parteiangaben zufolge im Dezember 2017 auf 13 191 im Vergleich zu 12 461 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die LINKE erzielte einen Mitgliederzuwachs auf 7828 im Dezember - über 1000 Mitglieder mehr als ein Jahr zuvor. Die AfD blieb 2017 in NRW ohne nennenswerten Mitgliederzuwachs. Wie der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Keith im Rahmen des NRW-Parteitages im Dezember verkündete, hat die Partei derzeit rund 4300 Mitglieder in Nordrhein-Westfalen. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln