Getrübte Goldgräberstimmung

Im Norden Griechenlands lagern wertvolle Bodenschätze / Die Anwohnerschaft ist gespalten

  • Von Giovanni Lo Curto, Chalkidiki
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

»Rettet Skouries - Nein zum schmutzigen Gold« steht auf einer der Fahnen, die in Megali Panagia gehisst wurden. Das Dorf liegt ganz in der Nähe der Mine Skouries und ist seit vielen Jahren regelmäßig Schauplatz von Protestcamps, die ein örtliches Komitee organisiert. Das letzte Camp fand im August 2017 statt. Der Grund: Regierung und Konzerne planen den Ausbau der Bergbautätigkeit im großen Stil - mit, wie die Gegner der Vorhaben befürchten, schwerwiegenden Folgen für die Umwelt.

Mitten im gut 317 Quadratkilometer großen Bergbaukomplex der zu Chalkidiki gehörenden Halbinsel Cassandra befinden sich drei Abbauorte: die Gold- und Kupfermine Skouries, die ältere Silber-, Blei- und Zinkmine Stratoni und Olimpiada, eine Gold-, Blei- und Zinkmine mit einem angeschlossenen Weiterverarbeitungswerk. In den Bergen von Chalkidiki werden allein 230 Tonnen reines Gold, zudem 1500 Tonnen Silber und weitere Edelmetalle vermutet. Zum jetzigen Zeit...


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