Ausgequalmt - wie Bayern zum Vorbild wurde

Vor zehn Jahren brachte das bis dahin schärfste Nichtraucherschutzgesetz der CSU Ärger ein - gerettet wurde es durch ein Volksbegehren

  • Von Sabine Dobel, München
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Stühle und Tische im Schnee. Heizpilze. Dicke Decken. Kneipengäste nutzen das Outdoor-Angebot gerade jetzt gerne. Es geht aber nicht um frische Luft trotz winterlicher Kälte - sondern um blauen Dunst. Wer rauchen will, muss vor die Tür. Vor zehn Jahren, am 1. Januar 2008, trat in Bayern mit dem Gesetz zum Schutz der Gesundheit das damals strengste Rauchverbot Deutschlands in Kraft. Es war der erste Schritt zum jetzt gültigen Verbot. Im Gefolge wurden auch andernorts umfassendere Nichtraucherschutzgesetze erlassen.

In Bayern jubelten im Jahr 2008 Nichtraucher und Mediziner, Raucher protestierten, Wirte liefen Sturm. »Es war das emotionalste Thema, das ich in der Verbandsgeschichte erlebt habe«, erinnert sich der Kommunikations-Geschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA, Frank-Ulrich John.

Das strikte Rauchverbot spaltete den Freistaat, sogar Hoteliers und Gastronomen im DEHOGA Bayern waren uneins. D...

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