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Schätzungsweise 1,5 Millionen Ostdeutsche, die nach der Wende fortgezogen sind, leben im Westen.

Allein aus Brandenburg verabschiedeten sich zwischen 1992 und 2015 etwa 527 000 Einwohner in Richtung Westdeutschland. 256 000 Einwohner zogen in andere ostdeutsche Länder.

Die Staatskanzlei unterstützte 2017 in der Startphase das Modellprojekt »Wege ins Land. Vernetzte Heimat Brandenburg« mit rund 50 000 Euro. Aufgabe des Modellprojekts ist es, Initiativen und Vereine, die sich um Rückkehrer kümmern, zusammenzubringen und zu qualifizieren. Dafür stellt die Staatskanzlei im kommenden Jahr noch einmal knapp 80 000 Euro zur Verfügung.

16 600 Euro vom Land erhält im kommenden Jahr die Initiative »Comeback Elbe-Elster« aus Finsterwalde, die ihr Angebot auf den gesamten Landkreis ausdehnen möchte.

Das Projekt »Guben - meine Heimatstadt« soll Angebote für Rückkehrer und Zuzügler entwickeln und erhält dafür 2018 Fördermittel in Höhe von 52 000 Euro.

49 000 Euro sind vorgesehen, um in Müncheberg und Buckow jeweils einen leer stehenden Raum anzumieten, den künftige Einwohner der Märkischen Schweiz zeitweilig nutzen dürfen. af

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