Friedensplan ohne US-Mittler

Trump hat sich mit der Jerusalem-Entscheidung pro Israel aus dem Rennen genommen

  • Von Oliver Erberhardt, Tel Aviv
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Das Fax vom Ende der Welt kam mitten in der Nacht. »Ich habe zunächst an einen Scherz geglaubt«, sagt Enele Sopoaga, Regierungschef von Tuvalu: »Im Licht der neuen Entwicklungen auf der weltpolitischen Ebene« wird der kleinen Nation mit einer Einwohnerzahl um die 12 000 Menschen vorgeschlagen, eine Botschaft in Jerusalem, »der Hauptstadt des Staates Israel« zu eröffnen. Dafür werde man gerne »Räume und Infrastruktur« zur Verfügung stellen, schrieb Israels stellvertretende Außenministerin Zippi Hotovely.

Tuvalu, Nauru, Palau, Togo - seit US-Präsident Donald Trump vor einigen Wochen die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem ankündigte, versucht Israels Regierung mit Nachdruck, Regierungen dazu zu bewegen, Botschaften in Jerusalem zu eröffnen. Gern sagt man dafür auch allerlei Vergünstigungen zu.

»Die Rechnung geht so: Je länger die Liste der Botschaften in Jerusalem ist, desto größer wird der Druck für wichtige...

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