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Revision gegen Totschlag-Urteil eingelegt

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Neuruppin. Der sogenannte Brunnenskelett-Fall von Schönermark (Uckermark) wird 2018 wohl den Bundesgerichtshof beschäftigen. Wie eine Sprecherin des Landgerichtes Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) am Dienstag erklärte, hat die Verteidigung des Verurteilten Revision gegen das Urteil eingelegt. Der 34-jährige Ex-Lebenspartner des Getöteten war in einem Indizienprozess Ende Dezember zu siebeneinhalb Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Beide wohnten 2009 auf einem Gehöft in Schönermark. Das Opfer betrieb einen Sonderpostenmarkt im mecklenburgischen Neubrandenburg und hatte den Verurteilten angestellt. Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt, weil der Geschäftsmann schon 2009 verschwunden und sein Skelett erst 2015 durch Zufall gefunden worden war. Nach Auffassung des Gerichts hatte der Verurteilte den 24-Jährigen aus Eifersucht und wegen finanzieller Probleme umgebracht und die Leiche in den Brunnenschacht geworfen. Dann sei er weggezogen. dpa/nd

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