Frankreich ringt mit IS-Rückkehrern

Paris hat es nicht eilig mit der Rücknahme von Dschihadisten

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Zwischen Weihnachten und Neujahr haben kurdische Milizen im Nordosten Syriens ein Dutzend aus Frankreich stammende Kämpfer des weitegehend geschlagenen, sogenannten Islamischen Staates gefangen genommen. Der »prominenteste« - weil seit 2014 mit internationalem Haftbefehl gesuchte - Gefangene ist der aus Albi stammende Thomas Barnouin.

Der 36-Jährige war bereits im Jahr 2009 von einem französischen Gericht zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil der zum Islam übergetretene und radikalisierte Franzose ein Netz zur Anwerbung von Kämpfern für den Islamischen Staat aufgebaut hatte. Er verkehrte mit zahlreichen bekannten Islamisten, darunter Mohamed Merah, der dann im März 2012 in Toulouse und Montauban sieben Menschen - Soldaten sowie jüdische Kinder und Lehrer - ermordet hatte.

Nach Verbüßung seiner Strafe gelang es Thomas Barnouin trotz Polizeiüberwachung und Ausreiseverbot, über die Türkei nach Syrien zu gelangen. In d...

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