Werbung

Sogar die Langläufer kapitulieren vor dem Sturm

Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...
Sogar die Langläufer kapitulieren vor dem Sturm

Oberstdorf. Zusammenstürzende Zelte, fliegende Werbebanner, entwurzelte Bäume: Sturmtief »Burglind« hat die vierte Etappe der Tour de Ski verweht. Am Mittwoch wurde der geplante Sprint aus Sicherheitsgründen nach dem Prolog der Frauen abgebrochen und schließlich abgesagt. Die 86. Etappe in der zwölfjährigen Tourgeschichte brachte damit ein Novum: Noch nie wurde ein Rennen abgebrochen. Lediglich bei der ersten Auflage 2006/07 fehlte in Nove Mesto der Schnee, weshalb die ersten zwei Etappen gestrichen wurden.

Das Qualifikationsergebnis der Frauen in Oberstdorf geht somit zwar nicht in die Tourwertung ein, wird aber als FIS-Rennen gewertet. Darüber dürfte sich Hanna Kolb freuen, denn aller Voraussicht nach hat sie damit die Olympiaqualifikation geschafft. Ihr zwölfter Rang bedeutete das zweite geforderte Top-15-Resultat. »Da hätte das Ganze ja doch noch etwas Gutes«, sagte Kolb.

Auch die anderen Athleten konnten die Entscheidung der Jury nachvollziehen, obwohl die Strecke trotz der hohen Temperaturen und des strömenden Regens nicht die Schlechteste war. »Mich hat eine Windböe erfasst, da bin ich mehr rückwärts als vorwärts gerutscht. Es war nicht mehr fair«, sagte Nicole Fessel. Victoria Carl wurde vom Sturm sogar umgerissen.

Sprinter Sebastian Eisenlauer war dagegen enttäuscht über die Absage. »Ich wäre sehr gern gelaufen. Ich habe hier meine besten Resultate gemacht, die Strecke liegt mir«, sagte der Lokalmatador. Ihm droht die Zeit für die Olympiaqualifikation davonzulaufen. »So viele Chancen habe ich nicht mehr«, sagte Eisenlauer. Sein Sportlicher Andreas Schlütter unterstützte die Juryentscheidung, bedauerte sie aber zugleich auch ein wenig. »Unsere Athletinnen hatten unglaublich gute Ski. Vielleicht wäre sogar der Angriff auf einen Podestplatz erfolgreich gewesen«, sagte er. Sandra Ringwald hatte die Qualifikation schließlich als Dritte beendet. dpa/nd Foto AFP/Christof Stache

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen