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Apple verlangt Hausverbot für Attac

Paris. Der iPhone-Hersteller Apple geht juristisch gegen die globalisierungskritische Organisation Attac in Frankreich vor. Apple reichte am Donnerstag vor dem Pariser Landgericht eine Eilklage ein. Aktivisten hatten mehrfach Apple-Läden besetzt und gegen »Steuerhinterziehung« durch den US-Konzern protestiert. Apple will ein dreijähriges Hausverbot für Attac-Aktivisten in seinen französischen Geschäften erwirken. Bei Zuwiderhandlung soll der Organisation eine Geldbuße von 150 000 Euro drohen. Apple argumentiert, durch die Aktionen drohe die »Verwüstung von Geschäften und Gefahr für die Sicherheit der Angestellten und der Kunden«. Ein Sprecher von Attac France entgegnete, die Aktionen seien rein »symbolisch und gewaltfrei«. Apple hat seinen Europa-Sitz in Irland, wo der Konzern umfangreiche Steuervergünstigungen erhielt. AFP/nd

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