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Strukturhilfe für regionale Firmen

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: 2 Min.

Der dünn besiedelte Nordosten mit den Landkreisen Barnim und Uckermark setzt bei der wirtschaftlichen Entwicklung auf seine natürlichen Stärken, den Wald- und Seenreichtum. Unternehmen der Tourismus-, Forst- und Holzwirtschaft hat Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) einen Arbeitsbesuch abgestattet. Im Gepäck hatte er Fördermittelbescheide über insgesamt fast zwei Millionen Euro aus dem Programm »Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur«.

Der Betreibergesellschaft des noblen Hotels »Döllnsee-Schorfheide«, in den 1930ern als Gästehaus für Görings Landsitz erbaut und später von der DDR-Führung genutzt, übergab Gerber am Mittwoch einen Zuschuss über 180 000 Euro. »Das Hotel ist seit 22 Jahren einer der wichtigsten touristischen Leistungsträger in der Uckermark«, sagte er. Das Geld wird in die Modernisierung der Schwimm᠆halle sowie des Sanitär- und Saunabereiches investiert. Damit verbessert das Haus gesundheitliche Präventivangebote wie Wassergymnastik, Wassertreten, Aqua- und Rückenschule. Auch Pkw-Stellplätze und Zimmereinrichtungen sollen erneuert werden.

Mit 671 000 Euro unterstützt das Wirtschaftsministerium die Fehrensen & Würfel GbR/Holzindustrie Templin GmbH, die Sägewerke in Bralitz und Templin betreibt. Das seit 1926 bestehende Unternehmen, das Anfang der 1990er Jahre reprivatisiert wurde, ist eines der größten und modernsten Laubholzsägewerke Europas. Die Geld fließt in die Modernisierung der Holzproduktion für den Innenausbau. Es sollen ein Hochleistungstrockner und eine Sattdampfanlage mit Wasseraufbereitung angeschafft werden.

In Milmersdorf verarbeitet die Robeta Holz OHG Rundhölzer zu verkaufsfertigem Schnittholz. Das Unternehmen liefert nach ganz Europa, Asien und Nordamerika. Mit gut 1,1 Millionen Euro unterstützt das Land hier die Anschaffung moderner Produktionstechnik. »Je effizienter ein Unternehmen arbeitet, umso besser kann es sich im internationalen Wettbewerb behaupten«, sagte Gerber.

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