Werbung

Noch zwei Ausbrecher flüchtig

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Nachdem sich am Mittwochabend zwei weitere Strafgefangene, die am 28. Dezember 2017 ausgebrochen waren, gestellt hatten, sind noch zwei Insassen auf der Flucht. Bereits tags zuvor hatte sich ein erster entflohener Strafgefangener in der JVA Plötzensee in Anwesenheit seines Anwalts gestellt. Insgesamt hatten sich an jenem 28. Dezember vier Gefangene aus dem geschlossenen Vollzug der JVA durch einen Lüftungsschacht abgesetzt.

Auch aus dem offenen Vollzug hatten sich Insassen unerlaubt entfernt - insgesamt fünf sogenannte Ersatzfreiheitsstrafer waren von dort seit 28. Dezember 2017 entwichen. Drei hat die Polizei in der Zwischenzeit wieder festnehmen können, zwei davon am Mittwoch.

Seit ihrer Eröffnung habe die JVA nach Ansicht des FDP-Rechtsexperten Holger Krestel »mit den zwei schlitzartigen Lüftungsöffnungen an der Außenmauer eine sicherheitstechnische Sollbruchstelle, die durch die jetzt erfolgten Aussprüche virulent wurde«. Das erklärte er nach einem Vor-Ort-Termin des Rechtsausschusses mit Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). Krestel glaubt, »dass die entflohenen Häftlinge nur deshalb entweichen konnten, weil die an diesem Tag in der Werkstatt Beschäftigten 17 Häftlinge nur von 3-4 Bediensteten betreut wurden«. Auch sei zu klären, wie sie an den Trennschleifer kamen, der ihre Flucht ermöglichte. Er wundert sich auch, dass der »erhebliche Lärm« niemandem aufgefallen sei. nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!