Gabriel kritisiert Führung in Teheran

Hamburg. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Verständnis für die Proteste gegen die politische Führung im Iran geäußert. Es sei klar, dass die Unzufriedenheit im Iran wirtschaftliche und politische Gründe habe, sagte Gabriel dem Hamburger Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«. Der Minister kritisierte Teheran auch wegen seiner Aktivitäten im Nahen Osten. Die Rolle des Iran in der gesamten Region müsse »weit friedfertiger werden«, forderte er. Das sei Voraussetzung für eine stärkere wirtschaftliche Kooperation. epd/nd

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