Die Bilder, die man sich nachträglich macht

Alltagsgegenstand, Vordenker, Kirchenvater: Was war Karl Marx in der DDR? Ein Rückblick ins Jahr 1983

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 13.0 Min.
I.

Es ist keine einfache Angelegenheit, in einer Weise auf die DDR zurückzuschauen, die der realsozialistischen Wirklichkeit gerecht wird. Was war dieses Land jenseits der politischen Schablonen, abseits der groben Raster? Vielleicht könnte man es so sagen: ein lebendiger Widerspruch vor allem - einer zwischen Idee und Praxis, zwischen Wollen und Können, zwischen autoritärer Herrschaft, industrieller Modernisierung und Alltag in der Nische.

Und was war Karl Marx in dieser Welt? Sich seiner Rolle in dieser DDR zu vergewissern, ist auch kein Spaziergang. Man könnte es sich leicht machen, von »Verfälschung« und »Herrschaftsideologie« sprechen. Aber dann bliebe diese Mischung aus theoretischem Traditionsbezug und politischer Vereinnahmung, fruchtbarer wissenschaftlicher Debatte und säkularer Partei-Religiosität, Legitimation durch Bilder und Alltagspräsenz, zwischen einer Normalität mit Marx und einer Realität ohne ihn unbegriffen.

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