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13. Todestag von Jalloh - Weitere Ungereimtheiten und Demonstration

Dessau-Roßlau. Zum 13. Todestag von Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle bewegt der ungeklärte Fall mit seinen zahlreichen Ungereimtheiten weiter die Öffentlichkeit. Medienberichten zufolge soll ein Hinweisgeber unter Druck gesetzt worden sein. Dazu sagte die sachsen-anhaltische LINKE-Landtagsabgeordnete Henriette Quade am Freitag: »Es ist ein weiterer Baustein im Mosaik verhinderter und verunmöglichter Aufklärung.« Sie wiederholte ihre Forderung nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Am Sonntag jährt sich der Tod Oury Jalloh zum 13. Mal. Die Initiative Oury Jalloh, die stets die Mordthese vertrat, hat zu einer Demonstration in Dessau-Roßlau aufgerufen. Die »taz« und die »Mitteldeutsche Zeitung« berichteten am Freitag über einen Dessauer Justizbediensteten, der 2013 einen Hinweis auf die Feuerwehrvergangenheit und entsprechendes Fachwissen eines mit Jalloh betrauten Polizeibeamten geben wollte. Gegen den Tippgeber sei ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Er habe seine Aussagen zurückgezogen. Auch bei einer Befragung durch die Staatsanwaltschaft habe der Mann, der auch Alkoholprobleme hatte, sich nicht umfangreich geäußert. Die Landtagsabgeordnete Quade hatte Kontakt zu dem Mann. dpa/nd

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